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Von Swanson zu Castillo-Fernandez. Zwanzig Jahre Nutrigenomik bei Hunden und warum sie für das Futter im Napf Ihres Hundes wichtig ist.
Von Glendon Lloyd, Dip. Dog Nutrigenomics (Distinction), Dip. Canine Nutrition (Distinction) · Founder, Bonza
Reviewed by Veterinary Advisory Board
Last reviewed Mai 2026
Reading time ~19 min
Der Hund, der vor Ihnen steht
Die meisten Besitzer, die auf einem Artikel wie diesem landen, sind ihrer Meinung nach nicht wegen der Wissenschaft hier. Sie sind hier, weil etwas mit ihrem Hund nicht in Ordnung ist oder weil etwas in Ordnung ist und sie wollen, dass es so bleibt. Der Juckreiz, der zurückkommt. Der Stuhlgang, der seit Monaten nicht mehr fest ist. Die Steifheit an einem kalten Morgen, die im letzten Winter noch nicht da war. Der Tierarzt hat das Vernünftigste getan, das Schlimmste ausgeschlossen und dem Hund geht es jetzt, klinisch gesehen, gut. Er ist nur nicht mehr der Hund, der er einmal war.
Ich habe fast ein Jahrzehnt damit verbracht, darüber nachzudenken, was das alltägliche Futter im Napf eines Hundes auf einer Ebene bewirkt, die kein klinischer Besuch jemals zu Gesicht bekommt. Die Antwort, die ich in zwanzig Jahren Forschung zur Hundeernährung gefunden habe und die durch eine Veröffentlichung im Januar 2026 in den Mittelpunkt gerückt wurde, ist, dass das Futter mehr bewirkt, als man uns glauben machen wollte.
Dieser Artikel ist die Geschichte von zwei Artikeln. Der erste wurde veröffentlicht, als ich von einer Karriere in der Hundeernährung noch weit entfernt war. Der zweite wurde in diesem Winter veröffentlicht, als ich den zweiten Rezepturbericht des Jahres für Bonza vorbereitete. Für sich genommen ist jeder Artikel ein bedeutender Beitrag zur Hundeernährungswissenschaft. Zusammengenommen bilden sie einen intellektuellen Bogen von zwanzig Jahren, und sie beantworten eine Frage, die mir fast jede Woche gestellt wird. Warum ist das, was mein Hund frisst, so wichtig, wie Sie es sagen?
Die kurze Antwort ist, dass die Ernährung bei Hunden viel enger mit der Genexpression und dem Krankheitsrisiko zusammenhängt, als den meisten Besitzern gesagt wird. Die lange Antwort lautet wie folgt.
Das Manifest 2006. Was Swanson gesehen hat.
Im Mai 2006 veröffentlichte das Journal of the American Veterinary Medical Association eine Abhandlung von Kelly S. Swanson mit dem Titel Nutrient-gene interactions and their role in complex diseases in dogs.¹ Swanson war und ist einer der renommiertesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der Tierernährung in Nordamerika. Das Papier ist nach heutigen Maßstäben kurz. Rückblickend ist es auch ein Manifest.
Swansons Argumentation geht in drei Richtungen.
Die erste war, dass die Nahrung nicht einfach durch den Hund hindurchgeht. Sie interagiert mit dem Genom des Hundes. Bestimmte Nährstoffe und die aus ihnen entstehenden Stoffwechselprodukte modulieren die Expression von Genen, die Entzündungen, Immunsignale, den Umgang mit Lipiden und eine lange Liste anderer Prozesse steuern, die bestimmen, ob der Körper eines Hundes in einem Zustand der Reparatur oder in einem Zustand geringer chronischer Schäden arbeitet. Der Hund, den Sie morgens füttern, ist auf der Ebene der Genexpression am Abend nicht mehr derselbe Hund, je nachdem, was er gefüttert hat. Diese Idee war 2006 in der Ernährungswissenschaft für Menschen nicht neu. In der Hundeernährung, wo der regulatorische und kommerzielle Schwerpunkt lange Zeit auf der Angemessenheit und nicht auf der Modulation lag, bedeutete dies eine Neuausrichtung.
The second was that complex chronic disease in dogs, the obesity, the dermatological presentations, the diabetes, the cancers, the inflammatory bowel conditions, the cognitive decline, was not a set of separate problems with separate causes. It was, at least in part, a set of expressions of long-running nutrient-gene interactions. Swanson’s phrase for the field that would have to study this was canine nutrigenomics. The field did not yet exist as a coherent research community in 2006. Swanson was calling it into being.
The third was that the work would have to be canine-specific. Researchers had been borrowing from human and rodent literature for decades, on the reasonable assumption that mammalian biology shares enough common ground for the borrowing to be safe. Swanson argued that this was insufficient. Dogs have their own genome, their own dietary history through co-evolution with humans, their own gut, their own breed-level genetic variation, and almost certainly their own nutrient-gene interaction profiles. Canine nutrigenomics, he argued, would have to be built as a discipline in its own right, with its own funding, its own datasets, its own tools.
Es lohnt sich, bei dem innezuhalten, was Swanson 2006 noch nicht testen konnte. Die Technologien, die später die hundespezifische Nutrigenomik zu einer funktionierenden Disziplin machen sollten – Hochdurchsatz-Sequenzierung in erschwinglichem Umfang, Long-Read-Sequenzierung, Metagenom-assemblierte Genom-Rekonstruktion, die Bioinformatik-Infrastruktur zur Verarbeitung von Hunderten Millionen von Reads – waren entweder unerschwinglich teuer, steckten in den Kinderschuhen oder waren noch nicht erfunden. Die PCR-basierten Mikrobiom-Studien, die damals technisch machbar waren, ergaben taxonomische Übersichten, die etwa ein Viertel der tatsächlich im Hundedarm vorhandenen Bakterien erfassten. Die tiefere funktionelle Frage, was diese Bakterien tun, war weitgehend unerreichbar.
Mit anderen Worten, Swanson hat 2006 ein Argument vorgebracht, das die Wissenschaft in diesem Bereich noch nicht vollständig beantworten konnte. Er argumentierte, dass dies der Fall sein sollte und auch sein würde. Das Papier schloss mit einem ausdrücklichen Aufruf an die Gemeinschaft der Hunde-Nutrigenomforschung, die in den nächsten zwanzig Jahren aufgebaut werden muss.
Die Zwanzig-Jahres-Brücke. Wie das Feld aufgeholt hat.
Zwischen 2006 und 2026 hat sich die technologische Lücke geschlossen. Drei Themen sind hier für den Hund in Ihrem Haus wichtig.
Die Sequenzierung wurde billiger, tiefer und länger. Die ersten Zusammenstellungen des Hundegenoms in den frühen 2000er Jahren kosteten um Größenordnungen mehr als heute. In den späten 2010er Jahren war die Shotgun-Metagenom-Sequenzierung einer Fäkalprobe, eine Technik, mit der Forscher nicht nur rekonstruieren können, welche Bakterien vorhanden sind, sondern auch, was ihre Gene können, für gut finanzierte institutionelle Forschungsgruppen erschwinglich. Mitte der 1920er Jahre ermöglichten Long-Read-Sequenzierungsplattformen (Oxford Nanopore, PacBio HiFi) die Zusammenstellung bakterieller Genome aus einer komplexen gemischten Probe mit der Genauigkeit, die für die taxonomische und funktionale Katalogisierung erforderlich ist.
The microbiome reframe arrived. By the early 2010s, human microbiome research had reframed the gut from a passive food-processing tube into a metabolic organ in its own right. The intestinal microbiota was, increasingly, understood as a regulatory partner with the host, producing short-chain fatty acids, modulating bile acid pools, training immune development, and signalling to the brain through the vagus nerve and through circulating metabolites. The eight gut-organ axes Bonza now uses as our scientific spine, the Gut-Skin axis, the Gut-Brain axis, the Gut-Joint axis, the Gut-Liver axis, the Gut-Immune axis, the Gut-Heart axis, the Gut-Longevity axis, and the Gut-Oral axis, are the structured expression of the microbiome reframe applied to dogs. Each will get its own pillar article in this Health Hub.
Canine-specific microbiome work matured. Early canine microbiome studies relied heavily on human reference databases for taxonomic assignment, which is roughly equivalent to using a French dictionary to translate Welsh. Recognised gaps drove specific projects, including foundational work by Pilla and Suchodolski on canine microbial communities and dysbiosis, and by Jergens, Heilmann, and others on chronic enteropathy and microbial signatures.²,³ The gradual accumulation of canine-specific data showed two things. The canine microbiome shares broad-stroke similarities with the human and other mammalian microbiomes. The species-level composition does not. Akkermansia muciniphila, for example, the species that has driven a substantial fraction of human gut-health commercial activity, is largely absent from the canine gut and behaves as a contextual species when occasionally present, not as a foundational community member.⁴
By 2025, then, the canine nutrigenomic field that Swanson called for in 2006 had its tools, its theoretical framework, and its growing dataset. What it lacked was a single, comprehensive, canine-specific reference that mapped the gut microbiome at functional resolution across enough dogs to be representative. That gap is what the second paper closed.
Der 2026-Katalog. Was Castillo-Fernandez und das Waltham-Team gefunden haben.
Im Januar 2026 veröffentlichte Microbiome Waltham-Katalog für das Darmmikrobiom des Hundes: Ein vollständiger taxonomischer und funktioneller Katalog des Darmmikrobioms des Hundes durch neuartige metagenombasierte Genomforschung von Juan Castillo-Fernandez, Rachel Gilroy und Kollegen des Waltham Petcare Science Institute, der Forschungsgruppe von Mars Petcare mit Sitz in Leicestershire.⁵
Die Form der Arbeit ist einfach. Es wurden Kotproben von 107 gesunden Hunden aus den Vereinigten Staaten und Europa gesammelt, die sowohl aus Zwingern als auch aus Haushalten stammten, was insgesamt 501 Proben ergab. Die Proben wurden sowohl mit Long-Read- als auch mit Short-Read-Metagenomsequenzierung verarbeitet. Die Reads wurden zu 5.753 metagenom-assemblierten Genomen assembliert, die dann in 1.031 verschiedene Stämme derepliziert wurden, von denen 982 neu für die Hundewissenschaft waren. Aus diesem Satz identifizierte das Team 240 Kernspezies, die in einem unabhängigen Validierungsdatensatz etwa 83 Prozent des Darmmikrobioms von Hunden ausmachen. Unter den neuen Erkenntnissen waren 89 neue Arten und 10 neue bakterielle Gattungen, die bisher nirgendwo bekannt waren.
Die technische Umrahmung ist weniger wichtig als das, was der Katalog uns sagen lässt.
Before this paper, when researchers tried to map a canine faecal sample against the available reference databases, they could typically classify roughly 25 per cent of the reads. Three out of four bacterial sequences in a healthy dog’s gut belonged to organisms that had not been catalogued. The Waltham catalogue lifts the mapping rate to as high as 95 per cent in their validation work. We have, for the first time, a near-complete picture of who is in the canine gut.
The functional findings are more important than the taxonomic ones for nutritionists. The catalogue reports an average of 71 carbohydrate-active enzymes (CAZymes) per bacterial species in the canine gut. CAZymes are the molecular tools bacteria use to degrade dietary fibre and other carbohydrates into the metabolites that influence the dog’s biology. The number is large, and it is large because the canine microbiome is configured for substrate degradation at scale. Specifically, the catalogue documents that approximately 75 per cent of the catalogued species carry chitin-degrading capability, 36 per cent xylan-degrading capability, 36 per cent cellulose-degrading capability, and 22 per cent starch-degrading capability. Most of these are plant-cell-wall components or insect-derived structural carbohydrates. A microbiome with this profile is a microbiome built to ferment plant substrates and the hard-fibre components of insect biomass, not a microbiome built around animal protein degradation.
Two further findings sit in the same direction. The catalogue documents widespread bacterial capacity for short-chain fatty acid production, in particular butyrate and propionate, which are the metabolites most consistently associated with intestinal-barrier integrity, regulatory T-cell development, and the broader inflammatory tone of the host. The catalogue also documents widespread bacterial capacity for the biosynthesis of essential amino acids, lysine prominent among them, and for bile acid metabolism. The microbiome is producing nutrients the host cannot synthesise on its own, including amino acids that have historically been used as the strongest argument against plant-based feeding of dogs.
The catalogue also confirms what canine-specific microbiome work had been suggesting. The canine gut microbiome is genuinely distinct from the human. It is not a smaller version of the human microbiome and the species that dominate human gut-health commercial conversations are mostly not the species that dominate the canine gut. Akkermansia muciniphila is, again, essentially absent. The two most abundant of the catalogue’s newly discovered canine species were previously unknown to science. Strain specificity in canine probiotics is not, as the marketing might suggest, a refinement. It is a biological necessity. The strain has to fit the gut.
Eine letzte Bemerkung, die man beim ersten Lesen leicht übersehen kann. Alle 89 neuen Arten, die im Katalog beschrieben werden, sind kommensale Organismen. Keine ist pathologisch. Die funktionelle Neigung des Mikrobioms des Hundes bei gesunden Hunden ist eher konstruktiv als destruktiv. Daraus folgt, dass die Frage für die Ernährung nicht lautet, wie man die schlechten Bakterien verdrängt, sondern wie man die guten, mit denen wir den Haushalt bereits teilen, ernährt und schützt.
The most consequential nutrigenomic lever available to dog owners is dietary composition itself. Plant-based diets, properly formulated, drive the fibre fermentation, short-chain fatty acid production, and microbial metabolite signalling that constitute the diet-genome interface. For the full peer-reviewed evidence on plant-based canine nutrition and its measurable effects on microbiome function and downstream health outcomes, see the Bonza evidence review on plant-based dog food research.
Die Heirat. Wie der Katalog das Manifest bestätigt.
Das ist der Punkt, an dem das gemeinsame Lesen der beiden Papiere etwas bewirkt, was das Lesen eines der beiden Papiere allein nicht tut.
In seinem Manifest aus dem Jahr 2006 vertrat Swanson die Ansicht, dass die Ernährung die Genexpression bei Hunden durch Wechselwirkungen zwischen Nährstoffen und Genen moduliert und dass die daraus resultierende Modulation kausal für komplexe chronische Krankheiten ist. Er konnte diese These noch nicht in großem Maßstab testen, da das Darmmikrobiom, die größte biologische Oberfläche, auf der die Ernährung auf das Genom des Wirtes trifft, bei Hunden noch weitgehend uncharakterisiert war. Die Bakterien, die die Stoffwechselprodukte produzieren, die den Genen des Wirts Signale geben, waren 2006 noch undurchsichtig. Swanson wusste, dass die Diskussion im Gange war. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln konnte er jedoch nicht mithören.
Castillo-Fernandez 2026 ist das Abhörgerät. Der Katalog testet keine spezifischen nutrigenomischen Hypothesen, und die Autoren sind entsprechend vorsichtig, um nicht zu weit zu gehen. Was der Katalog leistet, ist die Bereitstellung einer umfassenden, hundespezifischen Referenz, von der jede zukünftige nutrigenomische Studie ausgeht. Wir können nun bei einem bestimmten Hund und einer bestimmten Ernährung fragen, welche Arten vorhanden sind, welche enzymatischen Werkzeuge sie tragen, welche Metaboliten sie produzieren und wie die Genexpression des Hundes darauf reagiert. Zwanzig Jahre nach Swansons Aufforderung verfügt das Feld über die Instrumente, um die Arbeit zu erledigen.
Zusammengenommen bestätigen die beiden Papiere auch vier Thesen, die Bonza bereits in unserem Markenfundament verankert hatte, bevor eines der beiden Papiere der aktive Referenztext in unserem Chat war.
The first is that nutrition is the single biggest daily input for canine health. The 2006 paper said it; the 2026 catalogue describes the mechanism by which it is true. The dog cannot fully process its own diet without microbial assistance because the canine genome encodes few of the enzymes that release calories and metabolites from complex carbohydrates. The microbiome does that work, and the microbiome is shaped, at every meal, by the diet. Diet is the daily lever.
Die zweite ist, dass die Faservielfalt der aktive Mechanismus ist, nicht die Fasermenge. Die verschiedenen Bakterienarten im Katalog tragen unterschiedliche CAZyme und bauen unterschiedliche Substrate ab. Eine Ernährung, die eine oder zwei Faserquellen in hoher Konzentration liefert, ernährt die Arten, die diese Fasern verwerten können, und lässt den Rest verhungern. Ein vielfältiges Mikrobiom ist das Produkt verschiedener Substrate. Wir sind durch die Bonza Fibre Review und eine lange Lektüre von Le Bon und Kollegen zu dieser These gelangt; der Katalog enthält eine explizite funktionelle Auflösung.
The third is that the Biotics Triad, our framework for prebiotics that feed, probiotics that produce, and postbiotics that deliver, reflects actual microbiome biology and not just a marketing structure. The catalogue’s widespread documentation of CAZyme-rich species, of short-chain fatty acid production, and of bile acid metabolism is, in three sentences, the Triad. Prebiotic substrates are degraded by probiotic-class organisms into postbiotic outputs, and the catalogue describes all three legs of that cycle in the species it characterises. Calsporin® (Bacillus Velezensis DSM 15544), EFSA-authorised), TruPet™ und Lactobacillus helveticus HA-122 are the named branded actives we use to make the Triad operative in our formulations; the catalogue is the population-scale picture of why such actives matter.
Der vierte Punkt ist, dass die pflanzliche Ernährung von Hunden keine ethische Aussage ist, die wir auf das Futter auftragen. Es ist das Ergebnis der Formulierung einer Nahrung für den Darm. Das Mikrobiom des Hundes ist für den Stoffwechsel von Pflanzensubstraten ausgelegt. Seine Bakterien synthetisieren die essentiellen Aminosäuren, von denen das herkömmliche Argument gegen eine pflanzliche Fütterung behauptet, dass Hunde sie ohne tierisches Eiweiß nicht bekommen können. Wenn Sie ein Futter entwickeln, das die Faservielfalt maximiert, die häufigsten Störfaktoren in der Ernährung vermeidet und die Substrate liefert, für deren Fermentierung der Hundedarm ausgelegt ist, kommen Sie über den Mechanismus zu einer pflanzenbasierten Rezeptur, nicht über die Prämisse. Der Katalog ist die direkteste empirische Verteidigung dieser Argumentationskette, die bisher vorgelegt wurde.
Was dies für das Futter im Napf Ihres Hundes bedeutet
Ich möchte hier vorsichtig sein. Ein Health Hub-Artikel ist ein Ort, an dem ich laut über die Wissenschaft nachdenke, nicht um Produkttexte zu schreiben. Wenn Sie bis hierher gelesen haben, können Sie von mir erwarten, dass ich Ihnen sage, was Sie für Ihren Hund tun können.
Es folgen drei Dinge.
Die erste ist, dass das Futter, das Sie jeden Tag, zwei- oder dreimal am Tag, ein Hundeleben lang wählen, der wichtigste Input für ein Regulierungssystem ist, das jedes Organ im Körper des Hundes berührt. Dies ist keine Marketingaussage. Es ist die Konsequenz, die sich ergibt, wenn man Swanson 2006 neben Castillo-Fernandez 2026 stellt und sich das Bild ehrlich ansieht. Episodische Interventionen, die gezielte Nahrungsergänzung für den Krankheitsschub, die verschreibungspflichtige Kur für den Kampf, sind an ihrem Platz notwendig. Sie sind nicht das System. Die Schale ist das System.
The second is that fibre diversity, in the food itself, is closer to the active mechanism than fibre quantity is. A dog food that is high in a single fibre source is doing less for the microbiome than a food that supplies a structured panel of fibres, oligosaccharides, beta-glucans, plant-cell-wall components, and resistant starch fractions. We will return to this in detail in the dedicated fibre diversity pillar article. For now, the practical move is to read ingredient panels with an eye for diversity rather than for headline fibre percentage.
Drittens: Probiotika, die es wert sind, in den Katalog aufgenommen zu werden, sind diejenigen, die in den Arten, die sie besiedeln sollen, klinisch erforscht wurden, und zwar auf Stammebene und mit benannten Identifikatoren. Die Feststellung der Stammspezifität im Katalog ist die explizite Version dessen, was wir schon seit Jahren über Calsporin® sagen. Ein probiotischer Stamm muss der richtige Stamm für den Darm des Hundes sein. Generische Lactobacillus- oder Bifidobacterium-Behauptungen ohne Stammkennzeichnung sind Behauptungen über eine Kategorie, nicht über das Bakterium, das bei Ihrem Hund wirken soll. Bonza nennt den Stamm auf jedem Produkt, das einen solchen enthält, einschließlich des EFSA-Zulassungsstatus, denn der Katalog ist die Art von Papier, die dieses Maß an Spezifität erforderlich macht.
Wenn ich eine Checkliste für einen Freund schreiben würde, dann wären es nicht drei Befehle. Es wären drei Fragen. Bietet das Lebensmittel, das ich kaufe, verschiedene Ballaststoffquellen oder nur eine oder zwei in konzentrierter Form? Sind die benannten probiotischen Stämme, für die ich bezahle, tatsächlich identifiziert oder nur als Gattung und Art gekennzeichnet? Und versteht die Marke, die ich kaufe, das Darmmikrobiom als zentrales System für die Gesundheit des Hundes oder als ein Merkmal unter vielen?
Das sind die Fragen, für die Bonza gebaut wurde, um sie mit Ja zu beantworten. Ich werde in diesem Punkt keine Neutralität vorgeben.
Warum es Bonza gibt
Ich bin auf dem langen Weg zur Hundeernährung gekommen. Nach dem Diplom in Hundeernährung fügte ich das Diplom in Hunde-Nutrigenetik (mit Auszeichnung) hinzu, denn je mehr ich darüber lernte, wie die Ernährung den Hund formt, desto mehr musste ich verstehen, wie die Ernährung den Hund auf der Ebene der Genexpression formt. Die Disziplin, in der ich für diese zweite Qualifikation ausgebildet wurde, ist die Disziplin, die Swanson 2006 ins Leben gerufen hat. Der Katalog, den Castillo-Fernandez und das Team in Waltham 2026 veröffentlicht haben, ist die Geburtsstunde des Fachgebiets, im selben Jahr, in dem ich die nächste Runde von Bonzas Produkten dagegen formuliere. Die intellektuelle Linie verläuft sauber von Swansons Manifest über die Ausbildung, die ich absolviert habe, bis hin zu den Lebensmitteln, die wir herstellen.
That is the reason Bonza is a canine gut health company expressed through nutrition, rather than a plant-based dog food brand that talks about gut health. It is the reason every Bonza product is anchored to the Biotics Triad and to one or more of the eight gut-organ axes. It is the reason the Founder credential line on this page reads as it does. It is the reason we will not pretend, ever, that a dog’s diet is a peripheral concern of canine medicine.
Der Hund, der vor Ihnen steht, ist auf der Ebene der zellulären Signale das, was er gefüttert bekommen hat. Die Wissenschaft hat zwanzig Jahre gebraucht, um das mit Sicherheit sagen zu können. Wir haben diese Zeit damit verbracht, die Lebensmittel zu finden, die wir jetzt herstellen.
One Gut. Whole Dog. Fibre Diversity Over Fibre Quantity. Plant-Based By Consequence, Not By Trend.
Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine tierärztliche Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Tierarzt, bevor Sie die Ernährung Ihres Hundes ändern oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
Glendon Lloyd, Dip.CN, Dip.CNG. Gründer, Bonza.
Referenzen
- Swanson KS. Wechselwirkungen zwischen Nährstoffen und Genen und ihre Rolle bei komplexen Krankheiten bei Hunden. Journal of the American Veterinary Medical Association. 2006;228(10):1513-1520. doi:10.2460/javma.228.10.1513. PMID: 16677119.
- Pilla R, Suchodolski JS. Das Darmmikrobiom von Hunden und Katzen und der Einfluss der Ernährung. Veterinary Clinics of North America: Kleintierpraxis. 2021;51(3):605-621. doi:10.1016/j.cvsm.2021.01.002. PMID: 33653538.
- Jergens AE, Heilmann RM. Chronische Enteropathie bei Hunden: Aktueller Stand und neue Konzepte. Frontiers in Veterinary Science. 2022;9:923013. doi:10.3389/fvets.2022.923013. PMID: 36213409. PMCID: PMC9534534.
- Garcia-Mazcorro JF, Minamoto Y, Kawas JR, Suchodolski JS, de Vos WM. Akkermansia and Microbial Degradation of Mucus in Cats and Dogs: Implications to the Growing Worldwide Epidemic of Pet Obesity. Veterinary Sciences. 2020;7(2):44. doi:10.3390/vetsci7020044. PMID: 32326394. PMCID: PMC7355976.
- Castillo-Fernandez J, Gilroy R, Jones RB, Honaker RW, Whittle MJ, Watson P, Amos GCA. Waltham-Katalog für das Darmmikrobiom des Hundes: ein vollständiger taxonomischer und funktioneller Katalog des Darmmikrobioms des Hundes durch neuartige metagenombasierte Genomforschung. Mikrobiom. 2026;14(1):25. doi:10.1186/s40168-025-02265-w. PMID: 41547860. PMCID: PMC12811905.
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